|

Ab in den Schnee! Sportfahrt des Beruflichen Gymnasiums

20
Jun

Ab in den Schnee! Sportfahrt des Beruflichen Gymnasiums

Die Schneesportfahrt unserer Schule ging nach Italien. Wir waren vom 15.02. bis zum 23.02.2018 im Skigebiet Klausberg, im Ahrntal in Südtirol. 
Nach der zwölfstündigen Anreise hat der erste Anblick der, mit Schnee bedeckten, Berge die etwas langatmige Busfahrt fast schon wieder wettgemacht. Das weiße Bergpanorama hat uns als Wintersportneulinge sofort fasziniert. Als wir am Freitagmorgen im Hotel ankamen, packten wir unsere Koffer aus und gingen los um unsere Ski/Snowboardausrüstung auszuleihen. Eigentlich war es nicht geplant schon am Ankunftstag Pistenluft zu schnuppern. Doch nach dem Mittagessen eröffnete uns Herr Kluge die Möglichkeit schon etwas zu üben. Uns ist im Laufe der Woche immer wieder aufgefallen, wie motiviert Herr Kluge und auch Frau Schmidt waren, uns das Ski- bzw. Snowboardfahren bestmöglich beizubringen. 
Wir teilten uns die Zimmer mit drei anderen Schulkameraden/innen. Wir vier waren alle etwas überrascht über das große, gut ausgestattete und ordentliche Zimmer.  Was das Zimmer an Pluspunkten sammelte, glich das Abendessen durch fehlende Vielfalt wieder aus. Nudeln, Nudeln und nochmals Nudeln… Das Frühstück stand dem Abendessen in fast nichts nach, wobei wenigstens die Wahl zwischen Brötchen und Cornflakes bestand.
Allerdings ist eine einwöchige Wintersportfahrt für insgesamt 450€ nicht zu schlagen, weswegen wir über das Essen gern hinweggesehen haben. 
 
Ski: 
Viele der Schüler, wie z. B. ich, standen das erste mal auf Ski. Deshalb war diese Fahrt auch etwas besonderes. Wir trafen uns jeden Morgen um 8:00 Uhr zum Frühstück im Speisesaal des Hotels. Anschließend trafen wir uns immer fertig umgezogen zum Skifahren vor dem Hotel. Die Gruppe wurden dann aufgeteilt in Anfänger und Fortgeschrittene. Frau Schmidt, die meine Gruppe – also die Anfängergruppe – betreute, hat uns alles Mögliche beigebracht, damit wir am Ende eine möglichst gute Note bekommen. Denn alles, was wir gelernt haben,  wurde von dem jeweiligen Lehrer bewertet. Dies geschah in einem praktischen und theoretischem Test. Die Note, die wir bekommen haben, können wir, falls wir möchten, in unser Zeugnis als Sportnote einfließen lassen. Wir fuhren täglich von 9-12 Uhr Ski. Dann aßen wir zu Mittag und fuhren bis ungefähr 16 Uhr weiter.  
Das Lernen hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Auch die Lehrer waren sehr locker drauf, sodass das ganze Klima während der gesamten Fahrt entspannt und ganz witzig war. 
 
Snowboard:
Der Tagesablauf war jeden Tag gleich: 7:30 Uhr klingelte mein Wecker, um 8 Uhr gab es Frühstück und ab 9 Uhr ging es los zur Piste. Die Mittagspause war um 12 Uhr angesetzt und von 13 Uhr- 16 Uhr ging es für mich weiter mit dem Snowboard fahren. Um 20 Uhr stand noch eine Stunde Theorieunterricht auf dem Plan.
Klingt eintönig, doch der Spaß am Snowboard fahren ließ mich das gar nicht wahrnehmen. Anfangs war ich skeptisch, ob ich, ohne vorher auf einem Skateboard oder Longboard gestanden zu haben, das Snowboarden innerhalb von einer Woche erlernen könnte. Herr Kluge als auch die beiden anderen Snowboardlehrer der mitangereisten Schule, überzeugten mich vom Gegenteil. Man nahm mir die anfängliche Angst vor der Höhe und der Steilheit der Pisten mit einer außergewöhnlichen Selbstverständlichkeit und Ruhe und verwandelte die Angst in puren Spaß. Fortschritte waren alles andere als eine Ausnahme. Jeden Tag gab es eine neue Herausforderung in Form einer neuen Technik, weswegen ich mit jedem weiteren Tag sicherer und besser auf dem Board stand. So war es keine Überraschung, dass ich am Ende der Woche, nach eigener Aussage, Snowboard fahren konnte. 
Wir beendeten die Fahrt mit einem gemeinsamen Frühstück im Hotel und der darauf folgenden Fahrt zurück nach Berlin. Auch wenn solche Fahrten sehr kräftezehrend sind, können wir es nur weiterempfehlen! 
Es war eine gelungene Fahrt und unserer Meinung nach hätten es auch ruhig zwei Wochen sein können. Gerne wieder!
geschrieben von Daniel Blaschkowski und Leon Zipser (12. Klassenstufe des Beruflichen Gymnasiums)
Weitere Eindrücke der Fahrt findet ihr in der Galerie!

Hinterlasse eine Antwort