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Besuch des DHM (Deutsches Historisches Museum) von Jakob Hinke

20
Jun

Besuch des DHM (Deutsches Historisches Museum) von Jakob Hinke

Wir besuchten am 22.05.2019 das DHM.
 Dort gab es eine Sonderausstellung zum Thema Demokratie. „Wir“ heißt die Klasse der FOS und BOS sowie natürlich Frau Pantel, unsere Lehrerin.

Die Räumlichkeiten, mit all Ihrer Vielfalt und Botschaften wurden uns auf persönliche Art und Weise, durch eine Museumsbegleiterin nahegebracht. Der persönlich geführte Rundgang hatte den Themenschwerpunkt, „Weimar: Vom Wesen und Wert der Demokratie“.
Im Anschluss daran, war es allen beteiligten Schülern freigestellt, sich noch in der zweiten Ausstellung mit der Betitelung „Demokratie Labor“ auseinanderzusetzen. Der Fokus lag hier eher auf der aktuelleren Auseinandersetzung und Diskussion der Demokratie in Deutschland aus
vorangegangenen Jahren.
Zum Anfang der Führung wurde erst einmal ein Bezug zu der Art und Weise der Ausstellung hergestellt, in der durch ein Baugerüst der Verlauf der Ausstellung anzeigte wurde, zugleich aber auch an einer Karten, alte Relikte und andere, für die Ausstellung relevante Informationen, befestigt waren.

Die Zeit mit der sich die Hauptausstellung befasste, war die Zeit der Weimarer Republik von 1918-1933.
Im ersten Teil der Ausstellung wurden die damaligen Umstände nähergebracht. Die Zeit zuvor war durch Monarchisten geprägt und der Gedanke an eine Republik, beziehungsweise einer demokratischen Staatsführung, war etwas vollkommen neues für die Menschen der damaligen Zeit und brachte grundlegende Veränderung mit sich. Außerdem war die deutsche Bevölkerung durch den vorangegangenen und verlorenen 1. Weltkrieg schwer gezeichnet und hatte an den Folgen, wie
Beispielsweise dem Versailler Vertrag schwer zu kämpfen.
Die damalige Zeit war für die Demokraten durchaus kompliziert und so befasste sich ein Teil der Ausstellung mit den Anschlägen, die damals auf die Anhänger der Republik verübt wurden.

Geschmückt war die Ausstellung an dieser Stelle durch diverse Wahlplakate der damaligen Zeit.
Die Ideologie, der ein Jahr zuvor in Russland entfesselte Revolution der Marxisten, war in Deutschland durch Parteien wie der KPD anzutreffen. Ihnen gegenüber standen die Monarchisten mit dem gemeinsamen Ziel die Republik zu zerschlagen und ihr eigenes Regierungskonstrukt aufzubauen.

Im weiteren Verlauf der Ausstellung wird immer wieder die Aktualität zu dem zuvor verloren Weltkrieg hergestellt. Des Weiteren ist der Klassenkampf sowie die Wahrung des Friedens immer wieder auf diversen Wahlplakaten als Slogan oder auf Bücherüberschriften zu lesen.
Zum Ende der Ausstellung wird noch eine Küche als Sinnbild für das Recht „des persönlichen Freiraums“ dargestellt.

Zur damaligen Zeit muss die Bauweise und Verarbeitung wohl
revolutionär gewesen sein.

Zum Ende werden Kritiker und Verfechter der Republik hervorgehoben, die ab 1933 um Ihr Leben fürchten mussten, da damals die Nationalsozialisten in Deutschland die Oberhand gewannen.
Zum Schluss wurde noch neue Erfindungen wie das Radio und andere Neuschöpfung unte dem Aspekt vorgestellt, inwieweit sie der „Demokratie“ dienlich oder eher schädlich waren.
Beendet wurde die Führung mit der Frage seitens der Begleiterin, inwieweit dieses Baugerüst, was am Anfang thematisiert wurde, sinnbildlich für diverse hier behandelte Themen steht.

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