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Unsere Brüsselreise 2018 von NINA SPENCKER

10
Nov

Unsere Brüsselreise 2018 von NINA SPENCKER

Teambildende Maßnahme – Brüssel 11.06. – 15.06.2018

Nach der pünktlichen Abfahrt am 11.06.2018 vom Berliner Hauptbahnhof nach Köln Hauptbahnhof, wurde die Weiterfahrt für uns, der Klasse 2713 und unserer Englischlehrerin, Frau Martin, Richtung Brüssel für ca. 2 Stunden in Köln wegen eines technischen Problems unterbrochen. Nachdem die Zeit sinnvoll nahe dem Domplatz genutzt wurde, ging es schließlich weiter nach Brüssel.

Dort angekommen, liefen wir direkt vom Bahnhof Centraal Richtung Hotel, wobei ein Zwischenstopp in einem Szene-Restaurant mit Burger, Pommes, Hühnchen und Nudeln eingelegt wurde. Anschließend ließen wir den durchaus anstrengenden und langen Tag in unserer Unterkunft, dem Meininger Hotel ausklingen.

Der nächste Tag begann früh morgens mit einem umfangreichen Frühstück im Hotel. Im Anschluss gab es eine drei stündige Stadtführung, welche dank der überschaubaren Größe der Innenstadt fußläufig absolviert werden konnte. Neben vielen Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten wie dem Manneken Pis, dem Grand-Place, dem berühmten Schokoladenhersteller „Neuhaus“ und vielen geschichtlichen Fakten über Brüssel, war es unumgänglich die kleinen Seitengassen und Hotspots der Stadt kennenzulernen.

Als angehende Banker ist ein Besuch im Parlamentarium, dem Besucherzentrum des Europäischen Parlaments, ein Muss. Die umfangreichen geschichtlichen und aktuellen Fakten konnten mit einem Audio-Guide und vielen zusätzlichen interaktiven Elementen kennengelernt werden. Nach ca. 2,5 Stunden vieler interessanter Erkenntnisse, kam dann etwas Freizeit sehr gelegen.

Am Tag darauf ließen wir uns die Gelegenheit nicht nehmen, bei bestem Wetter einen Tagesausflug zur Weltkulturerbestadt  Brügge und nach Ostende zu machen. Das vom Krieg verschonte kleine Städtchen „Brügge“ lud dazu ein, über den Marktplatz zu schlendern, eine Bootsfahrt über den kleinen Fluss „Reie“ zu machen und das ein oder andere Souvenir zu kaufen. Das sehr ruhige und mittelalterliche  Städtchen ermöglichte es uns, ein paar entspannte Minuten am Flussufer zu verbringen, bevor es weiter Richtung Ostende ging. In Ostende gab es dann die Möglichkeit den Rest des Tages am Strand zu verbringen – Volleyball, Fußball und Frisbee zu spielen oder sich nach dem vielen Laufen einfach mal zu erholen.

Der Plan für den letzten vollen Tag führte uns zum symbolisch errichteten Atomium, etwas außerhalb der Altstadt. Als Zeichen der friedlichen Nutzung der Kernenergie, lud das Atomium dazu ein, sich über dessen Geschichte zu erkundigen und einen fantastischen Blick über Brüssel zu genießen. Nachdem der Rundgang beendet war, konnte die Freizeit beliebig genutzt werden, bis wir uns abends zum gemeinsamen Essen wieder trafen und diesen anschließend in der Hotelbar bei gemeinsamen Spielen ausklingen ließen.

Da die Abfahrt aus Brüssel nach Berlin auf den Nachmittag fiel, konnten wir die Zeit nutzen und uns im Museum der National Bank of Belgium umsehen. Insbesondere für uns als angehende Banker, war es sehr interessant, die Geschichte der Wirtschaft und des Geldes durch eine Vielzahl von historischen Ausstellungsstücken zu verstehen. Mit Hilfe der zahlreichen interaktiven Elemente, wurden aktuelle Bankalltagsthemen, wie das Erkennen von Falschgeld, das Verstehen von Wirtschaftsereignissen und Begriffen, sowie die Aufgaben der einzelnen Einrichtungen in Bezug auf das Bankgeschäft, einfach, verständlich und nachvollziehbar dargestellt. Im Anschluss konnten die letzten ca. zwei Stunden noch einmal beliebig verbracht werden bevor es Zeit wurde die Heimreise anzutreten.

Nach rund 100.000 Schritten in 5 Tagen, vielen neuen Eindrücken, Erkenntnissen und einer Menge Spaß, kann man sagen, dass sich nicht nur die Teilnehmer besser kennen gelernt haben, sondern auch jedem Einzelnen die Möglichkeit gegeben wurde, die belgische Hauptstadt und somit eine der wichtigsten Städte Europas, hautnah zu erleben und wichtige Fakten über das Wirtschaftssystem und seine Auswirkungen zu verstehen.

Unsere erlebnisreiche Klassenfahrt endete zwar wieder mit leichter Verspätung der Bahn, der guten Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch.

Nina Spencker für die 2713.

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