|

Weimar- Das historische Städtchen- Ein Erlebnisbericht von Lara Illmann

10
Feb

Weimar- Das historische Städtchen- Ein Erlebnisbericht von Lara Illmann

Unsere 13. Jahrgangsstufe der gymnasialen Oberstufe hat im Dezember eine Gedenkstättenfahrt in das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald unternommen.
Was unsere Schülerinnen und Schüler dort an neuen Erfahrungen, Wissen und Eindrücken mitgenommen haben, erzählen sie Ihnen am besten selbst.
Auch wir Lehrer bedanken uns an dieser Stelle nochmal für die förderliche Lernatmosphäre und freuen uns auf eine baldige Wiederholung.
Unser Dank geht auch an den Förderverein unserer Schule!
Viel Spaß beim Lesen!

Weimar- das historische Städchen.

Von Goethe, über Schiller, Buchenwald, bis hin zum Bauhaus- einfach unglaublich! 

Im folgenden Bericht wird die Kursfahrt des 13. Jahrgangs nach Weimar, vom 16.12.2019 bis zum 20.12.2019, behandelt.

Den Anfang machte der 16.12., also unser Abreisetag.

Nach einer dreistündigen Busfahrt erreichten wir unseren Zielort.

Weimar- ein kleines, sehr überschaubares, aber auch schönes Studenten-Städtchen. Als jeder seine Koffer, nach dem üblichen Chaos, zusammengesammelt hatte, überreichten uns unsere Lehrer, die jeweiligen Zimmerschlüssel.

So bezogen wir alle unsere Zimmer, die über eine überraschend angenehme Atmosphäre verfügten.

Schon an diesem Tag fing das geplante Programm an. Eine Führung durch Weimar, durch eine sehr engagierte Fremdenführerin, erwartete uns.  

Das Hotel Elephant Weimar, das grüne Schloss, das gar nicht so grün war und das Gelände der Bauhausuniversität – Geschichte, Schönheit und Kultur!

Daraufhin folgte der Dienstag , der 17.12.

Nach dem Frühstück sammelten wir uns vor der Jugendherberge, um zum ersten Projekttag, in der Gedenkstätte Buchenwald, aufzubrechen. Dieser dauerte noch bis Mittwoch an und sollte uns an die grausamen Verbrechen des Nationalsozialismus erinnern und um daraus zu lernen.

In verschiedenen Gruppen, klärten uns die jeweiligen Guides über Buchenwald auf. Anschließend kundschafteten wir, eigenmächtig, in kleineren Gruppen, das Gelände aus. Wieder in den größeren Gruppen, klärten wir Fragen, die aufkamen und untersuchten den Aufbau der Gedenkstatte, anhand eines Modelles, näher. 

Da der Dienstag wie im Flug verging, folgte der Mittwoch und damit Tag 2. des Workshops, in der Gedenkstätte.

Um den Dienstag nochmal in Erinnerung zu rufen,  besprachen wir diesen in unseren Gruppen und damit auch den folgenden Tagesplan.

Eine gemeinsame Führung, diesmal inklusive der Guides, über die Gedenkstätte, die Erklärung verschiedener Gedenkplatten, eingeschlossen der Wichtigsten , welche auf dem Boden befestigt ist und jederzeit über eine Temperatur von 36 Grad verfügt , die der normalen Körpertemperatur eines gesunden Menschen entspricht, dem Besuch des dortigen Museums, in denen Fundstücke, Schicksale und Informationen der Opfer Buchenwalds ausgestellt sind, sowie einem Besuch des Glockenturms, der etwas abgelegener von der Gedenkstätte liegt und daher einen 20-minütigen Fußweg beansprucht.

Nach diesem anstrengenden Tag besuchten wir am Abend eines der Kinos Weimars, um dort ,,Star Wars“ zu sehen.

Auf den Mittwoch folgte der Donnerstag, also der 19.12.

Im Anschluss auf die Besichtigung des Goethe-Hauses, in dem Goethe bis an sein Lebensende wohnte, besichtigten wir das Bauhaus-Museum. In diesem erhielten wir ebenfalls eine Führung und anschließend Zeit, um dies eigenständig erkunden zu können.

Zum Ende des Tages stand ein Besuch des Bowlingcenters an.

Schon rückte der Abreisetag an, der 20.12.

Kaum waren alle Schüler mit dem Frühstück fertig und in den Zimmern, mussten wir diese schon wieder räumen, um auf die baldige Ankunft des Reisebusses zu warten.

Alles in allem war dies eine sehr interessante und bildungsreiche Kursfahrt, welche auch in Zukunft wiederholt werden sollte, da solch eine Geschichte, wie Weimar sie aufweist, nicht in Vergessenheit geraten sollte.

Hinterlasse eine Antwort